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Fertighaus: eine echte Alternative für Bauherren?

von Philipp Strocki am in Allgemein, Privatkunden1 Kommentar

Wenn es schnell gehen und gleichzeitig günstig sein soll, ist ein Fertighaus eine gute Alternative für Häuslebauer. Allerdings: Wie vor jedem Vertragsabschluss sollte man auch hier ganz genau hinsehen.

Fertighäuser sind beliebt, weil ihr Bau schnell geht: Die Hausteile werden vorproduziert und an Ort und Stelle montiert. So entsteht ein Haus in wenigen Tagen. Nachteil für den Fertighausbesitzer: Seine Immobilie ähnelt deutlich der von anderen Hausbesitzern. Zumindest von außen. Innen kann das ganz anders aussehen, denn es gibt Anbieter, die die Käufer so viel selbst machen lassen, wie sie wünschen. Hier sollte sich der Bauherr jedoch nicht vertun: Handwerkerarbeiten benötigen viel Zeit – besonders, wenn man keine tägliche Übung mit diesen Dingen hat.

Doch bevor es so weit ist, müssen Sie den Kaufvertrag genau prüfen:

  • Ist eine detaillierte Bau- und Leistungsbeschreibung dabei?
  • Wie werden Ihre Extrawünsche berücksichtigt?
  • Bekommen Sie technische Merkblätter sowie Pläne ausgehändigt?
  • Haben Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bekommen?
  • Wie sieht es mit Gewährleistung aus?
  • Wird ein Fertigstellungsdatum genannt?

Die Energiefrage
Wenn Ihr Haus mit „Bio” oder „Nullenergie” betitelt ist: Fragen Sie genau nach, was das bedeutet, und vergleichen Sie die Verbrauchswerte mit denen anderer Häuser. Denn die Begriffe sind nicht geschützt: Jeder darf sein Haus Bio-, Öko- oder Energiesparhaus nennen. Tatsache ist, dass Sie unabhängig vom Namen das bekommen, was vertraglich vereinbart ist.

Damit Sie in keine solche Falle treten, sollten Sie sich früh genug beraten lassen: Der Bauherrenschutzbund (www.bsb-ev.de), der Verband Privater Bauherren (www.vpb.de) oder Haus und Grund (www.haus-und-grund.net) stehen Bauherren zur Seite. Geht es um das Thema Finanzierung, hilft Ihnen Ihr Sparkassenberater weiter.

 

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Ein Kommentar

  1. susilü sagt am 14. Juli 2017 um 11:10 Uhr

    Wie läuft denn dann die Übersiedlung dieser Bauteile für Fertighäuser ab? Wenn die denn dann Hausgroß sind, dann ist das ja auch nicht gerade einfach...

    Antworten


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