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Worauf Eltern beim Taschengeld achten sollten

von Christina Range am in Allgemein, PrivatkundenKommentieren

Wie viel? Wofür? Ab wann? Das sind die klassischen Fragen, wenn es ums Thema Taschengeld geht. Der Nachwuchs soll möglichst frühzeitig den Umgang mit Geld lernen. Aber wie macht man es richtig?

Die Höhe des Taschengeldes hängt natürlich von Ihrem Ermessen ab – und von Ihren finanziellen Möglichkeiten. Orientierungshilfe gibt eine Tabelle, die das Deutsche Jugendinstitut für verschiedene Altersstufen im Auftrag des Sparkassen-Beratungsdienstes Geld und Haushalt erarbeitet hat. Auf www.geldundhaushalt.de finden Sie auch einen Taschengeldplaner zum Herunterladen. Dort können Kinder ihre Einnahmen und Ausgaben aufschreiben und gleich sehen, wie viel Geld verfügbar ist.

Fünf Empfehlungen rund ums Taschengeld

  1. Zahlen Sie das Geld regelmäßig, damit Ihr Kind planen kann. Für ein jüngeres Kind ist der Wochenrhythmus besser, da es den Monatszeitraum nur schwer überblicken kann.
  2. Geben Sie keinesfalls nach, wenn Ihr Nachwuchs wegen Ebbe in der Kasse einen Vorschuss haben möchte. So lernt das Kind, dass es wichtig ist, sein Geld einzuteilen.
  3. Binden Sie das Taschengeld nicht an Auflagen, wofür es verwendet werden soll. Lassen Sie Ihr Kind eigene Erfahrungen machen. Auch wenn es das Geld für Süßigkeiten oder Comics ausgibt.
  4. Kürzen Sie das Taschengeld nicht aus erzieherischen Gründen. Schließlich ist die Zahlung keine Belohnung für gutes Betragen, sondern sie soll den Umgang mit Geld vermitteln.
  5. Trennen Sie Geldgeschenke vom Taschengeld. Wenn zum Beispiel die Großeltern zu bestimmten Anlässen Geld geben, sollten Kind und Eltern die Verwendung idealerweise gemeinsam vereinbaren. Dafür bieten sich größere Sparziele an, etwa das neue Handy.

Zusätzliches Budget für Jugendliche

Jugendliche sind in der Lage, Dinge des täglichen Bedarfs auch selbst kaufen – zum Beispiel neue Jeans oder Bücher. Eltern können ihnen dann zusätzlich zum Taschengeld ein regelmäßiges Budget zur Verfügung stellen, je nach Verwendungszweck. Für größere Schüler kann auch ein eigenes Girokonto sinnvoll sein, damit sie den Umgang mit Geld und Karte üben können. Sie möchten sich informieren? Wir beraten Sie und Ihren Nachwuchs gern.

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