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Immobilienkauf als Single: trautes Heim, mein allein

von Denise Matthias am in Allgemein, Privatkunden1 Kommentar

 

Die eigenen vier Wände – meist ein Thema für Familien. Doch angesichts der niedrigen Darlehenszinsen ist Wohneigentum auch für Singles interessant. Darauf sollten Sie achten, wenn Sie allein eine Immobilie kaufen.

Finanziell haben es Singles beim Immobilienkauf oft schwerer. Doch es gibt auch Vorteile: So können Sie das Haus oder die Wohnung ganz nach Ihren Vorstellungen auswählen. Haben Sie die Immobilie gekauft, gehört sie Ihnen – keine Trennung kann sie Ihnen nehmen.

Eigenkapital und Rücklagen

Die Kehrseite der Medaille: Als Single müssen Sie alles allein zahlen. Umso wichtiger ist, dass Sie Ihre Baufinanzierung locker stemmen können. Zahlen Sie einen möglichst großen Anteil vom Kaufpreis selbst, um die monatliche Finanzierungsrate gering zu halten. Ein Eigenkapitalanteil ab 20 Prozent wäre optimal. Bei einem Kaufpreis von 200.000 Euro sollten Sie also mindestens 40.000 Euro Eigenkapital einbringen. Falls Sie noch nicht genug angespart haben, können Sie sich mit einem Bausparvertrag die aktuell günstigen Zinsen für später „reservieren“.

Werden Sie arbeitslos, springt kein Partner mit zweitem Einkommen bei der Finanzierung ein. Sparen Sie deshalb genug, um Ihre Raten notfalls auch eine Weile ohne regelmäßiges Gehalt weiterzahlen zu können, oder schließen Sie im Vorfeld eine Restschuldversicherung ab. Auch für notwendige Renovierungen an der Immobilie sind Rücklagen wichtig.

Zinsbindung und Tilgung

Überlegen Sie im Vorfeld genau, welche monatlichen Raten Sie sich leisten können. Unsere Empfehlung: Setzen Sie den Tilgungsanteil aufgrund der aktuell niedrigen Zinsen nicht zu tief an. Wählen Sie eine möglichst lange Zinsbindung für Ihren Kredit, zum Beispiel 15 Jahre.

Ganz grundsätzlich: Ihre Lebensplanung

Eine eigene Immobilie ist eine langfristige Entscheidung. Denn Sie zahlen Ihr Darlehen meist über viele Jahre zurück. Überlegen Sie vorab genau, ob Sie länger an Ihrem Wohnort bleiben möchten. Natürlich können Sie, wenn Sie zum Beispiel wegen eines Jobwechsels umziehen müssen, die Immobilie auch vermieten oder verkaufen. Aber nicht immer lohnt sich das. Wer schnell verkauft, muss je nach Vertrag und Laufzeit eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen, um die Finanzierung abzulösen. Wenn Sie weniger als zehn Jahre nach dem Kauf verkaufen, fällt außerdem unter Umständen Spekulationssteuer an. Planen Sie genau, was Sie mit dem Haus oder der Wohnung vorhaben. Gern beraten wir Sie persönlich dazu.

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Ein Kommentar

  1. Mark Scholz sagt am 16. November 2017 um 09:38 Uhr

    Sehr interessanter Beitrag. Wenn man eine Immobilie kaufen will, sollte man sich wohl immer nochmal mit einem Fachmann zusammensetzen. Gerade bei Kaufverträgen ist dies ja sehr wichtig, aber auch hilfreich.

    Antworten


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