Top Treffer für „

Kein Treffer. Bitte überprüfen Sie Ihre Suche.


Ihre Sparkasse

Finden Sie weitere Informationen bei Ihrer Sparkasse vor Ort.

Schliessen

How to – erfolgreiche Bewerbungen schreiben!

eingestellt von André Grams am 9. Januar 2019

How to – erfolgreiche Bewerbungen schreiben!

 

Im letzten Artikel hat Dennis das Thema Neujahrsvorsätze aufgegriffen.

Diese Vorsätze sind vielfältig und können aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen kommen.

Einige haben sich garantiert vorgenommen, dieses Jahr einen Studien- oder Ausbildungsplatz zu ergattern. Gerade für diejenigen unter Euch, die gerade ihren Schulabschluss machen, wird dieses Thema immer prägnanter – immerhin haben begehrte Ausbildungsbetriebe oftmals eine Bewerbungsfrist.

Allerdings kann die Ursache für eine Ausbildungsplatzsuche auch darin begründet sein, dass man als junger Mensch mit einem frisch gebackenem Schulabschluss nicht ganz zufrieden mit seiner Wahl ist, die man unter Umständen nach seinem Abschluss recht kurzfristig und spontan getroffen hat.

Ich selbst bin so ein stereotypisches „Exemplar“ eines Studienabbrechers und habe mich damals (nachdem mir bewusst wurde, dass eine Ausbildung wohl am sinnvollsten ist), dazu entschlossen, eine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz zu verfassen.

Also hieß es plötzlich: Deckblatt, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf. Seufz. Viel komplexer, als einen Einschreibeantrag für die Uni auszufüllen. Und das war nur die Spitze des Eisbergs.

Ist der Schritt erfolgreich, würde es noch weitere Hürden zu meistern geben, dachte ich mir. Aber wie es meistens im Leben so ist, macht man sich im Vorfeld viel mehr Sorgen und Stress, als eigentlich von Nöten gewesen wäre. Von daher kann ich mit Bestimmtheit sagen: Eine Bewerbung ist vieles, nur kein Hexenwerk. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. 😉

Und genau darum soll sich der Artikel dieses mal drehen: um die ein oder andere Hilfestellung zu einer Bewerbung, die möglichst viel Aussicht auf Erfolg hat!

 

Vieles zu tun…where to begin?

Ein Gutes hat es ja, wenn man sich zum ersten Mal hinsetzt und anfängt, seine Bewerbungsunterlagen zusammenzutragen.

Denn eines ist gewiss: Ein Deckblatt, Lebenslauf und die (Schul-)Zeugnisse werden standardmäßig bei fast jeder Bewerbung erwartet. Von daher könnt Ihr diese Unterlagen auch zukünftig für andere Bewerbungen verwenden.

 

Deckblatt – der erste Eindruck

Als erster Eye-Catcher sollte das Deckblatt natürlich einiges hermachen. Es sollte die Aufmerksamkeit des*der Personalers*in, bzw. des*der zukünftigen Chefs*in positiv auf sich ziehen.

Wichtig ist beim Deckblatt, dass alle für den*die Leser*in relevanten Informationen übersichtlich und prägnant zu erkennen sind.

Neben dem Namen, Kontaktdaten (Festnetz- und Mobiltelefonnummer, E-Mail-Adresse) und eigener Adresse kann man auf dem Deckblatt der Bewerbung auch die Stellenbezeichnung, für die man sich bewirbt, das Unternehmen, sowie die Unternehmensadresse nennen.

In der Mitte lässt sich, je nach Deckblattdesign, das Bewerbungsfoto platzieren. Ein freundliches Foto bewirkt dabei oft Wunder.

 

CV – Curriculum Vitae… oder zu Deutsch: der Lebenslauf

Auch wenn der Lebenslauf hinter dem Anschreiben zu finden ist, wird er meistens doch noch davor unter die Lupe genommen. Der Lebenslauf hilft dem*der Personaler*in, die Fähigkeiten des*der Bewerbers*in einschätzen zu können.

Wie zuvor schon beim Deckblatt gilt auch hier: mit Übersichtlichkeit und Prägnanz könnt Ihr punkten.

Essentiell beim Lebenslauf ist, dass er lückenlos sein sollte.

Der grundsätzliche Inhalt ist dabei wenig flexibel, da die Aspekte Persönliche Angaben (Kontaktdaten, Geburtsdatum- und Ort, Staatsangehörigkeit), Praxiserfahrung (Beruf, Weiterbildung, Praktika, Ausbildung), Kennnisse (Sprache, EDV, Führerschein) und zusätzliche Informationen (Hobbies, Projekte, Ehrenämter) fester Bestandteil eines jeden CVs sind.

Ein Tipp: Der Lebenslauf sollte auf eine möglichst geschickte Art den Bogen zu den von Euch gepriesenen Fähigkeiten und Erfahrungen, die Ihr im Anschreiben erwähnt habt, spannen.

Im Internet selbst gibt es etliche Vorlagen, anhand derer man sich orientieren kann. Ich selbst habe immer das kostenlose Angebot von Europass genutzt. Auf diesem Portal kann man sich so automatisch nach Eingabe seiner Daten einen Lebenslauf mit einem soliden Layout zusammenschustern, der europaweit transparent und verständlich ist. (Link)

Weiterer Vorteil: Die Plattform bietet die Möglichkeit, Euren Lebenslauf jederzeit nach Bedarf im Nachhinein abzuändern.

 

Die Kür jeder Bewerbung – das Anschreiben

Anders als bei Lebenslauf und Deckblatt ist beim Anschreiben zusätzlich sprachliches Geschick gefragt. Mit dem Anschreiben könnt Ihr einen bleibenden Eindruck bei dem*bei der Personaler*in hinterlassen, denn hier habt Ihr die beste Gelegenheit, Eure Motivation, einen Ausbildungsplatz zu ergattern, darzulegen.

Mit dem Betreff, Anrede und Einleitung solltet Ihr Euer Anschreiben starten. Im Betreff wird der Ausbildungsberuf, den Ihr einschlagen wollt, genannt. Das ist relevant, da es viele Unternehmen gibt, die eine breite Palette von Ausbildungsberufen anbieten.

Was folgt, ist die Anrede. Diese sollte möglichst persönlich gefasst sein. Sollte  der*die Ansprechpartner*in nicht bekannt sein, genügt auch ein „Sehr geehrte Damen und Herren“.

In der Einleitung des Schreibens könnt Ihr darlegen, wie Ihr auf den Ausbildungsplatz aufmerksam geworden seid. Kurz und knapp sollte hier auch klar werden, warum es genau dieser Ausbildungsberuf sein soll.

Im Hauptteil stellt Ihr Euch dem Betrieb kurz, aber dennoch informativ vor. Erwähnenswert ist, was Ihr beruflich / schulisch zur Zeit tut und welche persönlichen Erfahrungen und Vorlieben eurerseits dazu führen, dass es quasi nur dieser eine Ausbildungsberuf sein kann.

Tipp: Greift hier gezielte Infos aus der Stellenausschreibung oder der Unternehmenswebsite auf. So wird klar, dass Ihr Euch informiert habt. Außerdem liefert Ihr bereits erste Vorlagen für Themen bei einem möglichen persönlichen Gespräch. So hebt Ihr Euch bereits deutlich von der grauen Masse an Mitbewerber*innen ab.

Im Schlussteil geht es darum, der Bewerbung den letzten Schliff zu verleihen und Eure Vorfreude hinsichtlich des bevorstehenden Vorstellungsgespräch kenntlich zu machen. Schließlich habt Ihr im Vorfeld Eure Kompetenzen und Engagement im Idealfall bestens verkauft, von daher ist es auch legitim, wenn Ihr Euer Bewerbungspaket selbstbewusst zuschnürt.

Auf jeden Fall ist hier der Konjunktiv ein Fehler, den Ihr vermeiden solltet. Er impliziert zwar Höflichkeit, schwächt den Satz aber gleichzeitig wieder ab.

Wichtig: Genau wie der Lebenslauf wird das Anschreiben standardmäßig unterschrieben!

 

Wie siehts bei der Kasseler Sparkasse aus ?

Jetzt, wo ihr das entsprechende Know-how habt, kann Eure Bewerbung bei uns (fast) nur noch von Erfolg gekrönt sein ! 😉

Nach erster Recherche auf unserer Homepage wird schnell klar, dass Ihr Euch bei uns online bewerbt. Das freut nicht nur die Umwelt, sondern ist auch ein recht komfortabler Weg, möglichst schnell mit Eurem*Eurer potentiellen Arbeitgeber*in in Kontakt zu treten.

Neben den von Euch geforderten Kompetenzen erhaltet Ihr hier auch einen Überblick über das Berufsbild der*des Bankkauffrau*manns, die zu erwartende Ausbildungsvergütung, sowie einen Ausblick der theoretischen und praktischen Ausbildungsanteile.

Habt Ihr Lust bekommen? Dann keine Scheu und Feuer frei!

War Eure Bewerbung überzeugend, werdet Ihr zunächst zu einem Online Test, der diverse Kompetenzen abklopft, eingeladen. Diesen solltet Ihr erfahrungsgemäß aber ohne fremde Hilfe absolvieren. Schummeln gilt nicht! 😉 Nehmt Euch Zeit und löst den Test entspannt bei einer Tasse warmen Tee. Die Aufgaben sind human und machbar.

Ist auch diese Hürde gemeistert, werdet Ihr zum persönlichen Vorstellungsgespräch bzw. Assessment Center eingeladen. Hierbei werden all die Kompetenzen, mit denen Ihr Euch im Vorfeld gebrüstet habt, noch einmal persönlich in verschiedenen Etappen unter die Lupe genommen – zum Beispiel bei einem Gruppenspiel, einer Selbstpräsentation und einem Interview.

Neben einem angemessenen Kleidungsstil und der Tatsache, dass Ihr ausgeruht zu dem Assessment Center gehen solltet, ist es am wichtigsten, gelassen und authentisch zu bleiben. Versucht, Eure Schokoladenseite zu präsentieren, aber zieht dabei keine Maske auf.

Ich selbst war natürlich im Vorfeld ziemlich aufgeregt, aber vor allem habe ich mich gefreut. Deswegen habe ich versucht, möglichst viel Spaß zu haben. Schwierig war das nicht, weil das Team der Sparkasse, welches uns an diesem Tag betreute, von Anfang an eine sehr angenehme, nette Atmosphäre geschaffen hat.  Ich war also durchweg gelassen und konnte ich selbst sein. Das war anscheinend nicht so verkehrt – denn binnen weniger Tage habe ich einen Brief der Sparkasse aus meinem Briefkasten gefischt und die Ausbildungsplatzzusage in meinen Händen gehalten.

Daraufhin wurde natürlich erstmal angestoßen. Cheers!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.