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Ein Einblick in die Berufsschule

Ein Einblick in die Berufsschule

Da ich seit einer Woche wieder die Schulbank drücke, dachte ich mir, warum nicht mal einen Blogeintrag über das Thema Berufsschule schreiben.

In Deutschland ist das duale Ausbildungssystem sehr verbreitet, dass heißt die Ausbildung besteht aus einem praktischen (im Unternehmen) und einem theoretischen Teil (die Berufsschule). Das Thema duales Ausbildungssystem haben wir z.B. in der Berufsschule in dem Fach „Politik und Wirtschaft“ behandelt.

Neben Politik und Englisch (und seit neuestem auch Religion) haben wir 12 verschiedene Lernfelder (auf deutsch: Schulfächer). Aber keine Sorge, man hat nicht alle Lernfelder auf einmal, sondern erst nach und nach. Am Anfang werden einem die „Basics“ beigebracht und über die Zeit gehen die Lernfelder immer mehr in die Tiefe. Zurzeit (Stand Ausbildungsbeginn vor ca. anderthalb Jahren) behandeln wir in den Lernfeldern Themen wie Baufinanzierung, Aktien, Marketing und Gesamtbetriebskalkulation. Um Mathe kommt man leider auch nicht drum herum, aber so schlimm ist es nicht!

Meine Mitazubis und ich besuchen die Martin-Luther-King Schule in Kassel. Dort sind wir in 2 Klassen aufgeteilt und lernen zusammen mit Azubis von anderen Banken. So kann man in der Schulzeit seine Mitazubis sehen und sich mit Azubis anderer Banken austauschen.

Wir haben den Luxus, dass wir Berufsschule im Blockunterricht haben. So stehen wir im ständigen Wechsel zwischen dem Einsatz in den Beratungscentern und Blöcken in der Berufsschule, welche meistens 3-4 Wochen lang sind. Ich bin ein großer Fan von diesem System, da ich mich so ganz auf die Schule konzentrieren kann.

Konzentration ist auch nötig, da die Schule nicht nur Spaß ist. Man schreibt Klausuren, so wie man es aus der bisherigen Schulzeit auch kennt, und bekommt mündliche Noten. Pro Halbjahr bekommen wir dann auch jeweils ein Zeugnis, welches wir unseren Ausbildern vorlegen müssen. Bei den Noten gibt es keine Umstellung, da bleibt bei den gewohnten Zahlen von 1 bis 6. Die Noten, welche man in den jeweiligen Lernfeldern erhält, werden dann auch auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen.

Was gibt es noch über die Berufsschule zu sagen?

Die Zeiten sind ähnlich, wie ihr sie aus der Schulzeit kennt, so hat man meistens früher als im Beratungscenter Feierabend. Diese gewonnene Freizeit kann natürlich zum Lernen und zum Wiederholen der Themen, welche in der Schule besprochen wurden, genutzt werden (oder einfach um sich von dem anstrengenden Tag zu erholen und zu schlafen).

Obwohl man nicht in den Beratungscentern tätig ist, gilt die Berufsschule als Arbeitszeit, so wird das Gehalt während der Berufsschulzeit weiterhin gezahlt. Außerdem hat man nach den 6-8 Stunden Schule wirklich Feierabend und muss nicht zurück an die Arbeit.

Hört sich doch ganz gut an oder?

Finde ich auch!
Ich sehe die Berufsschule als Ausgleich zu meinen Einsätzen in den Beratungscentern. Man lernt die theoretischen Hintergründe und kann somit verschiedene Abläufe und Themen besser nachvollziehen und verstehen.
Auch die Lehrer sind sehr hilfsbereit und unterstützen uns während der gesamten Ausbildung.
Freut euch also auf eure Zeit in der Berufsschule! Ihr lernt eure Mitazubis besser kennen und erlangt viel Hintergrund- und Allgemeinwissen.

Ich verabschiede mich für heute, um noch einige Themen für den morgigen Schultag zu wiederholen (oder halte lieber doch nur ein kleines Schläfchen ;))

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