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Ausgewogene Ernährung und Arbeitsleben – Wie soll das gehen?

Ausgewogene Ernährung und Arbeitsleben – Wie soll das gehen?

Hey zusammen,

heute schreibt euch mein Azubi-Kollege Basti.

Also, viel Spaß bei seinem Artikel rund um das Thema Ernährung und Arbeitsleben.

Mein Name ist Bastian Bernhardt. Ich bin Azubi im 2. Lehrjahr und darf euch an meinen Gedanken rund um das Thema Ernährung und Arbeitsleben teilhaben lassen. Ich schreibe als Gast hier im Blog zusammen mit Andre Grams.

Jetzt mal ganz ehrlich, wir kennen das nur zu gut: nach einem langen Arbeitstag kommt man abends nach Hause, man hat gefühlt noch 100 Sachen zu erledigen und der Magen knurrt, weil man in der Pause nicht gescheit gegessen hat.

Was macht man nun?

Möglichkeit 1:
Wir nutzen die gute alte Tiefkühlware, ob Pizza oder irgendeins von den berühmten Pfannengerichten.

Der große Vorteil, man hat kaum Aufwand und ich kann mich um meine anderen Baustellen kümmern.

Möglichkeit 2:
In der heutigen Zeit von Lieferheld, Lieferando und Co. ist es einfacher denn je geworden „ganz schnell“ Essen zu bestellen. Doch hier ist meist die große Auswahl, die dann auf einmal doch die Zeit raubt, in der man eigentlich die Wohnung putzen wollte. Wenn ich mich dann entschieden habe, kann ich zwar die Zeit nutzen, bis mir mein Essen geliefert wird, aber am Ende werde ich doch unterbrochen, wenn es dann an der Tür klingelt.

Die Qual der Wahl

Irgendwie sind die beiden Möglichkeiten vom Gefühl her nicht so befriedigend, denn oftmals fühlt man sich nach so einem Essen sehr unwohl, da es meist sehr fettig und ungesund war. Natürlich kann man auch gesund bestellen. Aber ich kenne das nur zu gut: Burger, Pizza & Chicken Wings haben eine größere Anziehungskraft, als der Salat mit Hähnchen, Essig und Öl.

Mal ganz davon abgesehen, auch wenn es heißt, dass Fast Food billig ist. Wenn man eine Pizza bestellt, dann liegt man kostentechnisch beim Essen trotzdem bei 7€.
Das macht das Konto nur begrenzt mit.

Also muss ich mir überlegen, welche Varianten ich stattdessen habe?

Essen an der Arbeit kochen?
Essen vorbereiten?
Schnell zur Imbissbude von nebenan?
Habe ich die Möglichkeit in die Kantine zu kommen?
Und was ist eigentlich mit dem Frühstück? Das schaffe ich morgens so gut wie nie.

Um eines schon mal vorweg zu nehmen, ich habe alles schon ausprobiert und für mich die perfekte Lösung gefunden, um gesundes Essen und die Arbeit zu vereinen. Und das ohne, dass mein Konto mir sagt: „Jetzt ist Ende vom Geld für Essen, aber der Monat dauert noch ziemlich lang!“

Die Lösung

Fangen wir mit der ersten Problematik an, dem Frühstück.

Man steht früh auf, kriegt nichts runter und fährt dann zur Arbeit. Euer Körper findet diesen Rhythmus eher schlecht. Grund dafür ist, dass euch die Energie für den Tag fehlt, welche ihr durch das Frühstück aufgenommen hättet.
Da ihr trotzdem über den Tag hinweg Energie verbraucht, fühlt ihr euch schwach und kaputt.

Also mein Tipp für das Frühstück, wenn ihr morgens die Zeit nicht dafür habt oder ihr einfach ein Morgenmuffel seid: bereitet euch abends einen zweigeteilten Becher vor, unten mit Quark füllen, oben mit Müsli, dann ab in den Kühlschrank. Morgens nehmt ihr euch noch ein paar kleine Früchte mit z.B. Weintrauben oder Himbeeren (dann müsst ihr nichts schneiden).

Dann wenn der kleine Heißhunger kommt, einfach alles zusammenschütten umrühren und fertig. Ein gesundes Frühstück, ohne viel Aufwand. Wichtig für Naschkatzen, nehmt euch etwas mehr Obst mit, so könnt ihr die Zeit bis zum Mittag einfacher überbrücken und immer mal zwischendurch naschen. (Ab und zu darf natürlich auch Schokolade sein für die Nerven).

Nachdem wir jetzt super ausgestattet sind und die Mittagspause schon im Blick haben, stellt sich wieder mal die Frage „Was machen wir nun?“.

Wir könnten uns für jeden Tag etwas vorkochen, dies nimmt allerdings relativ viel Zeit in Anspruch. Das fängt bei der Planung an, geht über den Einkauf und bis zur Umsetzung des Kochens und Mitnehmens. Ich verstehe viele, die das machen und es hat viele Vorteile. Es ist gesund, schmeckt gut und man kann stolz auf sich sein, sich wirklich gesund zu ernähren. Jedoch ist es nicht einfach, sich jeden Abend zu motivieren und zu kochen, vor allem nach einem stressigen und langen Tag. Deshalb großen Respekt an jeden, der das jeden Tag durchhält.
Meine Bilanz: 4 Wochen war ich super motiviert, doch dann ist es abgeflacht, weil mich der Alltagsstress eingeholt hat.

Die andere Variante ist gemeinsames Kochen an der Arbeit. Es ist eine super Idee und macht großen Spaß und fördert den Zusammenhalt, ist allerdings relativ schwierig umzusetzen. Die erste große Hürde ist es, überhaupt eine Küche zu finden, wo man gemeinsam Essen zubereiten kann. Dazu kommt noch, dass man alle Kolleg*innen zur selben Zeit an einen Tisch bekommen muss, um etwas zu finden, was jedem schmeckt. Und dies alles in der begrenzten Zeit, welche einem in der Pause zur Verfügung steht.
Eine Mammut Aufgabe, aber nicht unmöglich!
Meine Erfahrung zeigt, wenn man dieses Vorhaben auf einmal die Woche oder einmal alle 2 Wochen beschränkt, freut sich fast jeder drauf und alle sind voll dabei.

Während der schnelle Wink zum Imbiss um die Ecke zwar für kurze Zeit zielführend ist, sich aber auf lange Sicht, nicht als wirkliche Alternative darstellt.
Denn hier gibt es ein paar mehr negative Punkte.

  • Es sättigt für den Moment, doch was ist abends?
  • Es kostet über einen längeren Zeitraum sehr viel Geld!
  • Meistens ist es ziemlich ungesund!

Also alles Punkte, die wir eigentlich vermeiden wollten! Und außerdem demotiviert ungesundes Essen und macht träge.

Eine der besten Alternativen bietet wirklich unsere Kantine, die direkt im Sparkassengebäude in der Wolfsschlucht ist! Hier wird täglich frisch gekocht und es findet jeder etwas was ihm schmeckt. Von vegetarisch, über Salat bis zum Steak für die Fleischliebhaber, hier sollte jeder fündig werden. Und wenn man nichts findet, kann man auch mal mit extra Wünschen bestellen. Also an sich eine super Variante. Leckere, gesunde, schnelle, und vielseitige Auswahl zu bezahlbaren Preisen und die Kollegen sind oftmals auch mit dabei. Doch leider hat auch die Kantine einen negativen Aspekt. So haben alle Mitarbeiter*innen, die in ländlichen Beratungscentern eingesetzt sind, kaum bis gar keine Möglichkeit die Kantine in Anspruch zu nehmen, da die Fahrt einfach zu lange dauern würde.

Ich muss also sagen, in diesem Thema gibt es kein Geheimrezept. Und auch nicht die eine richtige Lösung, denn die gibt es bei Essen nie. Jeder ist unterschiedlich gestrickt.

Ob lange vorbereitet und geplant, mittags hungern und abends kochen, gemeinsam kochen, zusammen in die Kantine gehen oder aus Zeitgründen doch der Imbiss. Jede dieser Möglichkeiten hat Vor- und Nachteile und genau so gehe ich damit auch um.

Denn mal koche ich abends, für den nächsten Tag Vollkornspaghetti mit Tomatensoße vor. Am nächsten Tag geht es dann, wenn es der Standort zulässt in die Kantine auf Schnitzeljagd, um eins der begehrten Schnitzel in Champignonsoße, mit Kroketten und Salat zu erhaschen. Den Tag danach passiert mittags vielleicht auch mal wenig bis gar nichts. Da bleibt es dann bei einem Brot und man hebt sich das Kochen für Abends mit der Partnerin auf. Wenn es mal so läuft das ein Termin auf den anderen folgt und man wirklich nur 30 Minuten zum Essen hat, geht man zum Fleischerimbiss von nebenan und holt sich da die Currywurst mit Pommes. Wiederum sind die Mittagspausen, in denen gemeinsam gekocht und gegessen wird für mich die Besten. Man sieht, wie sehr man in das Sparkassenteam integriert wurde, auch wenn man als Azubi erst 2 Wochen dabei ist und lernt die Kolleg*innen nochmal auf eine ganz andere Art und Weise kennen.

Also mein Tipp an euch: Probiert euch aus!

Kocht vor, esst mit Kolleg*innen oder geht gemeinsam in die Kantine. Wichtig ist, wenn ihr euch gesund und ausgewogen ernährt, fühlt sich euer Körper wohl und stark, eventuell purzelt dann auch das ein oder andere Kilo, welches noch vom Weihnachtsessen übrig geblieben ist. Genießt also die Vollkornnudeln, den Salat oder auch mal den saftigen Burger.
Das Einzige was zählt ist, dass ihr euch gut dabei fühlt.

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