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Europawahl 2019 – eine Nachlese

Europawahl 2019 – eine Nachlese

Alle (fünf) Jahre wieder!

Vom 23. bis zum 26.05. haben die Bürger*innen der europäischen Union ihr neues Parlament gewählt. 

Nach längerer Abwesenheit bedingt durch die Vorbereitung für meine Abschlussprüfung (die hoffentlich erfolgreich verlief 😀 ) habe ich mich jetzt dazu motiviert, wieder ins Redaktionsleben des Blogs einzutauchen.

Durch die im Moment brisanten Themen wie beispielsweise Brexit, Klimawandel/Energiewende und dem gefühlt angestiegenen politischen Interesse wurde ich dazu angeregt, mich im Vorfeld konkreter mit Europa bzw. der anstehenden Europawahl zu befassen.

Mir wurde so die Bedeutung des Konstrukts „Europa“ noch deutlicher bewusst. Auf diesem Weg kam mir auch der Gedanke, die Wichtigkeit der Stimmabgabe (gerade auch für uns junge Menschen) und der EU hier festzuhalten – natürlich unparteiisch ! 😉

 

Aber was habt ihr mit eurer Stimme eigentlich gewählt?

 

Diejenigen von euch, die wählen waren, haben das neue Europaparlament gewählt – genauer gesagt, die Abgeordneten, die Deutschland ins Europaparlament entsendet. 

Die Abgeordneten aller EU-Staaten bilden eine gemeinsame Fraktion auf europäischer Ebene. Diese Fraktionen zeichnen sich vereinfacht gesagt dadurch aus, dass sie in der Regel eine gemeinsame Meinung in (den meisten) politischen Fragen teilen.

Die Hauptaufgabe des EU-Parlaments besteht darin, Richtlinien und andere Regeln zu beschließen. Diese heißen de facto nicht Gesetz (bedeuten aber in etwa dasselbe), da ein Vorschlag erst zum Gesetz wird, wenn der Ministerrat der EU zustimmt.

Auf diesem Wege werden so Gesetze und Richtlinien geschaffen, von denen jeder Einzelne von uns profitiert.

 

Schön und gut – aber was bringt mir eigentlich die EU?

 

Ohne die EU wäre es uns beispielsweise nicht (oder nur erschwert) möglich, europaweit zu studieren oder zu arbeiten, wo wir wollen.
Aktuell auch für viele ein Thema: Sommerurlaub! Reisefreiheit ohne EU? Fehlanzeige.

Das ist aber nur ein kleiner Bruchteil der Vorteile, die einen Großteil unseres Alltags positiv beeinflussen. Vieles davon nehmen wir gar nicht (mehr) bewusst wahr, da es für uns selbstverständlich geworden ist. Deswegen ist es leicht zu denken, die EU habe keine große Relevanz für uns, da sie eher aus dem Hintergrund heraus agiert.

Gerade deswegen ist es wichtig, sich die Bedeutung der EU bewusst zu machen und proeuropäisch zu wählen, um die bestehenden und zukünftigen Vorzüge zu bewahren.

 

Hohe Wahlbeteiligung! How come?

 

Diese Gedanken scheinen viele Mitbürger*innen geteilt zu haben, da bei der vorangegangen Europawahl die erhöhte Wahlbeteiligung auffällig war. 61,4% der Wahlberechtigten in Deutschland haben gewählt – im Gegensatz zur letzen Europawahl  2014 eine sehenswerte Steigerung. Das ist ganz klar ein Zeichen dafür, dass sich (wieder mehr) Menschen mit Europa und politischen Themen identifizieren und auseinandersetzen. 

Und das ist wichtig und richtig. 

Um zukünftig auch mit Großmächten wie beispielsweise China und USA in wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Aspekten mithalten zu können, ist eine starke und solidarische europäische Union essentiell.

Hand in Hand mit unseren Nachbarländern zusammenzuarbeiten und sich nicht nur als Deutsche*r, sondern auch als „Europäer*in“ zu sehen und zu identifizieren, ist ein guter Anfang, um das umzusetzen.

Aktuelle Initiativen wie beispielsweise Fridays for Future zeigen, dass viele Probleme (wie hier klimapolitische Fragen) nicht dadurch gelöst werden können, dass jeder Staat sein eigenes Süppchen kocht, sondern nur gemeistert werden können, wenn Staatenverbünde wie beispielsweise die EU eine gemeinsame Lösung finden und umsetzen.

Allerdings ist eine Engagement in Initiativen oder Teilnahme an Streiks nicht die einzige Möglichkeit, sich politisch zu engagieren. Alleine durch die Stimmabgabe bei politischen Wahlen haben wir alle die Möglichkeit, unsere Zukunft aktiv mitzugestalten.

 

Und warum gibt es einen Artikel über die Europawahl in einem Sparkassenblog?

 

Eine berechtigte Frage! 😉

Genau wie es Wahlen auf europäischer-, Bundes-, oder Landesebene gibt, geben viele Unternehmen bzw. Arbeitgeber*innen ihren Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, aktiv an der Ausrichtung des Unternehmens mitzuwirken.

In der Sparkasse haben alle Mitarbeiter*innen auf der einen, und Auszubildenden auf der anderen Seite die Möglichkeit, alle vier bzw. zwei Jahre eine Interessenvertretung zu wählen.

Den Personalrat für alle Angestellten, sowie die Jugend- und Auszubildendenvertretung für alle Jugendlichen und Auszubildenden. Diese Organe sollen sich für die Interessen ihrer jeweiligen Gruppe vor dem Arbeitgeber einsetzen und sind mit weitgehenden Mitbestimmungsrechten ausgestattet.

Zum anderen ergibt sich bedingt durch die Digitalisierung ein sich stark veränderndes Berufs- bzw. Unternehmensbild bei Banken und Sparkassen, welches viele Herausforderungen mit sich bringt. 

Um sich rechtzeitig diesen Herausforderungen und neuen Trends anzupassen, hat sich die Kasseler Sparkasse bereits vor einigen Jahren überlegt, wie sie sich neu justieren sollte, um weiter als ein attraktiver Arbeitgeber zu gelten und ein verlässlicher Partner für Menschen in der Region zu sein.

Hierfür wurde ein mehrjähriges Projekt angestoßen. Toll ist, dass alle Mitarbeiter*innen die Möglichkeit haben, durch Anregungen und Ideen an der Neuausrichtung der Sparkasse teilzuhaben.

Wie viele von euch bestimmt erfahren haben, plant die Sparkasse binnen der nächsten Jahre eine neue Hauptstelle in der Kölnischen Straße in Kassel zu bauen. Auch hier haben wir als Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, unsere Ideen mit einzuflechten.

Ich finde, die Sparkasse zeigt hier auf der Ebene des Arbeitgebers super auf, inwieweit man an den Rahmenbedingungen seiner eigenen Zukunft einen Beitrag leisten kann.

Von daher kann ich Euch allen ans Herz legen: Wenn eine Möglichkeit zur Wahl oder einer Beteiligung/Mitbestimmung ansteht, bringt Euch ein!

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Kommentare


icemankimi schreibt am 08.06.2019 um 19:36 Uhr:

Ein gut geschilderter Artikel, der mehr als deutlich aufzeigt, welchen großen Stellenwert die EU und das Parlament doch haben. Auch wenn die Kommission das alleinige Initiativrecht für Gesetzesvorschläge hat, so bestimmt das von uns gewählte Parlament eben maßgeblich über Gesetze mit.