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Berufsunfähigkeit – denk weiter! ;-)

Berufsunfähigkeit – denk weiter! ;-)

Moin liebe Azubi-Blog Leser! 🙂
Nach längerer Abwesenheit gibts mal wieder einen Artikel von mir.

Das Revival

Nach meiner bestandenen Abschlussprüfung Mitte Juni (#yay) und der Stellenaufnahme als Kundenberater einen Tag später (#doubleyay) gab es erstmal vieles für mich, was es zu organisieren und zu erledigen galt.

Dabei blieb der Blog von meiner Warte aus ein wenig auf der Strecke. Allerdings haben Laura, Basti (der uns seit einiger Zeit fleißig mit spannenden Artikeln bereichert) und ich uns kürzlich zu einer Redaktionssitzung verabredet, um uns als Blog-Team neu auszurichten.

So möchte jeder von uns in Zukunft einen Artikel pro Monat veröffentlichen. Den dazugehörigen „Redaktionsplan“ mit Themen wurde auch schon erstellt – ihr könnt also auf viele spannende Artikel gespannt sein… 😉 

Berufsunfähigkeit…what?

Mein heutiger Artikel wird sich um das Thema Berufsunfähigkeit drehen.
Berufsunfähigkeit… das klingt erstmal nach einem zugegebenermaßen trockenen Thema, womit man sich als junger Mensch allerhöchstens zweitrangig befasst. Der Umstand, nicht mehr arbeiten zu können, liegt in so weiter Ferne, dass Gedanken daran, als nicht wichtig erscheinen.

Ich selbst habe ein wenig länger über das Thema nachgedacht. Gerade unter dem Umstand, da ich jetzt meine feste Stelle angetreten bin und quasi „voll“ im Berufsleben angekommen bin. Nach einer Weile habe ich gemerkt, dass es mir vielleicht doch gar nicht so unwichtig ist, einen persönlichen Schutzschirm zu haben, der mir meinen neu gewonnenen Lebensstandard absichert. 

Berufsunfähigkeit? Ich bin doch eh gut abgesichert…

Falsch gedacht! Weißt du, was genau denn passiert, wenn Du (oder ich) jetzt arbeitsunfähig werden würdest?

Dein/e Arbeitgeber*in würde dir erstmal 6 Wochen lang dein Gehalt normal weiterzahlen. Solltest du dann nicht in der Lage sein, wieder arbeiten zu können, springt anstelle des Arbeitgebers/ der Arbeitgeberin deine Krankenkasse für Dich ein. Der Haken? Diese zahlt nur etwa 70% deines Bruttoeinkommens. Also schonmal deutlich weniger. 

Solltest du nun 78 Wochen später immer noch nicht gesund sein, handelt es sich womöglich um einen Fall von Berufsunfähig- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit. In diesem Fall würdest Du genau von Deiner Krankenkasse auf Herz und Nieren geprüft, inwieweit eine Erwerbsunfähigkeit vorliegt. 

Außerdem kann durch die Krankenkasse unter Umständen die „abstrakte Verweisung“ stattfinden – hierbei wird bei dem Betroffenen geprüft, inwieweit er neben seinem eigentlich Beruf einen anderen ausüben könnte. Ein Arzt, der aufgrund eines kaputten Knies nicht mehr seinen Beruf als Arzt ausüben kann, könnte so (natürlich überzeichne ich hier bewusst) an die Supermarktkasse gesetzt werden. 

Die Tatsache, dass Euch die Krankenkasse attestiert, ob ihr komplett oder teilweise erwerbsunfähig seid und demzufolge noch (etwas) arbeiten könnt oder gar nicht, hat Auswirkungen auf die Höhe Eurer Erwerbsminderungsrente. 

Die ist natürlich so oder so nochmal deutlich niedriger, als das zuvor gezahlte Krankengeld. 

In etwa liegt die Netto- Erwerbsminderungsrente bei einem Drittel des ursprünglichen Nettogehaltes.

Eine Absicherung von Seiten des Staates aus, besteht also grundsätzlich. Natürlich ist diese total niedrig und man sollte sich zweimal überlgen, ob man für den Zweifelsfall nicht vorsorgen möchte. 

Einen weiteren Haken, der gerade uns junge Menschen betrifft, gibt es ebenfalls: Die Zahlung einer Erwerbsminderungsrente funktioniert nur dann, wenn bereits mindestens 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt wurde. 

Wenn das nicht der Fall ist und man berufsunfähig wird – Pech! So hart das auch klingt.

Wer wird denn schon berufsunfähig?

Eine Menge!
Was ich bis dato auch nicht wusste, dass etwa 43% der heute 20-jährigen bis zum Renteneintrittsalter berufsunfähig werden. Ein weitaus höhere Zahl, als ich vermutet hätte.
Allerdings bringt das junge Alter auch einen großen Vorteil mit sich!
Je jünger man ist und desto weniger Vorerkrankungen bestehen, desto geringer der Beitrag für eine BU-Versicherung.

Natürlich ist es eine verlockendere Alternative, das Geld, anstatt es für eine BU auszugeben, lieber anderweitig zu sparen oder auszugeben. 

Allerdings rangiert eine BU von der Wichtigkeit her gleichauf mit den ganzen anderen gesetzlichen Sozialversicherungen. Denn was tue ich, sollte ich wirklich berufsunfähig werden? Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gerade niedrig und Statistiken flunkern nicht.

À propos Statistiken: Bei der zunehmenden Digitalisierung ist es nicht verwunderlich, dass die größte Ursache für Berufsunfähigkeit in psychischen Erkrankungen (etwa 30%) liegt, die hauptsächlich durch Stress hervorgerufen werden. Kein Wunder: Durch die zunehmende Nutzung von Smartphones sind wir jederzeit „plugged“ – also immer online und erreichbar. 

Hier noch schnell eine WhatsApp beantwortet, dort noch fix einen Termin vereinbart. So wird aus Freizeit schnell Freizeitstress und wir setzen unseren Körper auch in Phasen von Ruheintervallen ständigen Belastungen aus.
Kein Wunder, dass auch immer mehr junge Menschen an einem Burnout erkranken.

Hmm… also doch nicht so unwichtig – wie hilft mir denn die Sparkasse?

Daher ist es gerade für junge Menschen eine smarte Idee, sich die ganzen spannenden Dinge, die man sich durch sein Einkommen leisten kann, durch eine BU abzusichern, die für uns deutlich günstiger ist und auch günstig bleibt – sollte man sich in jungen Jahren dazu entscheiden, sie abzuschließen.

Als Mitarbeiter bei der Kasseler Sparkasse bin ich natürlich auch rundum das Thema Versicherungen immer up-to date. So habe ich erfahren, dass die SV (Sparkassen Versicherung) seit neuestem eine sogenannte Weiterdenker-BU speziell für junge Leute anbietet.

Der besondere Vorteil? Die Summe, die hier gezahlt werden muss, beträgt weniger als die Hälfte des Betrages einer „normalen“ BU. Der Betrag, der monatlich gezahlt wird, passt sich schrittweise dem Normalbeitrag einer BU an, allerdings ganz in Deinem eigenen Ermessen – je nachdem, wie dein individueller Karriereplan aussieht.

Toll finde ich, dass hier nur der halbe Beitrag gezahlt werden muss und im Falle einer Berufsunfähigkeit trotzdem sofort die komplett vereinbarte Rente gezahlt wird.

Von daher kann ich Euch nur empfehlen, euch zum Thema Berufsunfähigkeit bei Eurem Versicherer zumindest beraten zu lassen (bestenfalls natürlich bei der Nr. 1) ;-).
So könnt Ihr viele Fragen, die noch in Eurem Kopf bezüglich Berufsunfähigkeit rumschwirren, klären um dann zu entscheiden, ob Ihr euch mit einer Weiterdenker-BU besser und sicherer fühlt. 

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